The Fun Pimps waren auch während der Feiertage nicht untätig und haben ihr Early-Access-Spiel 7 Days To Die weiter verbessert. Unter Linux lässt sich das Survival-Game ebenfalls spielen, auch wenn das offizielle SteamOS-Icon wieder entfernt wurde. Am 22.12. veröffentlichte das Entwicklerteam die Alpha 13.5 und schob an Heiligabend Alpha 13.6 für das Zombie-Survival-Spiel hinterher. Auch damit dürfte längst nicht jeder Fehler beseitigt sein. Btw: 7 Days To Die habe ich vor ein paar Tagen hier im Blog schon kurz vorgestellt.
Rund um Linux
Eigentlich ein Shooter-Fan, hat mich jetzt das Survival-Genre gepackt. Dabei gibt es gleich mehrere Spiele auch für Linux, besonders abwechslungsreich finde ich 7 Days To Die. Das „Survival-Horde-Crafting-Game“ ist eigentlich eine Art Minecraft für Erwachsene. Aber eben nicht nur. Wer will kann sich auf die Zombie-Jagd konzentrieren oder in bester Tower-Defense-Manier die Basis für den Ansturm der großen Horde am siebten Tag vorbereiten. Mit der aktuellen Version haben The Fun Pimps ein Skill-System eingeführt, mit dem man nicht nur wie zuvor aufleveln, sondern gezielt Fähigkeiten weiterentwickeln kann.

Damit ein virtuelles Linux-System in Virtualbox wirklich Spaß macht, muss man die Gasterweiterungen im Gastsystem einrichten. Erst dann lässt sich zum Beispiel ein hübsches ElementaryOS, dessen Beta ich gerade virtuell eine Weile testen möchte, in den Vollbildmodus schalten, so dass vom Gastsystem nichts mehr zu sehen ist.
Ich habe das schon unzählige Male gemacht und schwierig ist es auch nicht. Aber da meist etwas Zeit vergeht zwischen dem Einrichten der virtuellen Maschinen, muss ich es fast jedesmal wieder nachlesen. Dieser Blogeintrag ist also auch eine Notiz für mich selbst.
So langsam füllt sich meine Kontaktliste im Instant Messenger Threema. Leider nicht, weil immer noch mehr Leute ihn benutzen, sondern weil viele ihren Threema-Account wie eine Wegwerf-ID behandeln. Statt die einmal angelegte ID auf einem neuen Smartphone einfach wiederherzustellen, installieren sie die App neu und erhalten so eine neue ID. Das ist nicht nur schade, weil dann jedesmal die Authentifizierungen flöten gehen, sondern auch, weil tote Accounts die Kontaktlisten vollmüllen. Dabei lässt sich kaum sagen, welche der IDs nun die aktuelle ist.

Ubuntu seine Macken abzugewöhnen ist mittlerweile das erste, was ich auf einem frisch installierten System mache. Dazu gehören nicht nur meine eigenen, sondern auch die Notebooks von Freund_innen, die bereit sind, sich auf Linux einzulassen. Ubuntu ist da oft immer noch die erste Wahl, weil’s eine runde, zuverlässige und insbesondere einfach zu bedienende Distribution ist.
Nachdem ich das Blog wegen meiner neuen Arbeit eine Weile vernachlässigt habe, knüpfe ich da an, wo ich aufgehört habe: beim Humble Bundle. Gerade noch kurz vor Schluss, hab ich mir das Humble Indie Bundle 6 gekauft, insbesondere wegen Rochard, denn es ist das erste Spiel für Linux auf Basis der Unity-Engine.
Für knapp zwei Wochen gibt es das neue Humble Botanicula Debut und damit mindestens drei Spiele zu einem selbst festzulegenden Preis. Darin enthalten ist Botanicula, das neueste Adventure von Amanita Design. Spätestens seit dem mit viel Liebe zum Detail entwickelten Machinarium bin ich ein großer Fan der tschechischen Spieleschmiede.

Nur noch 32 Tage bis zur geplanten Veröffentlichung der nächsten Ubuntu-Version 12.04 Precise Pangolin und die Entwicklung scheint gut voran zu kommen. Seit gestern ist der Beta Freeze in Kraft und in einer Woche soll die zweite Betaversion von Precise veröffentlicht werden. Derweil sind aus mehreren tausend Vorschlägen 16 Foto-Hintergrundbilder ausgewählt worden, die in Ubuntu 12.04 als alternative Wallpaper enthalten sein sollen.
Der Musikstreamingdienst Spotify ist seit gestern abend auch in Deutschland nutzbar. Drei verschiedene Zugangsmodelle bietet Spotify an: Einen werbefinanzierten Account, bei dem außerdem die Streamingzeit und -häufigkeit begrenzt ist sowie zwei kostenpflichtige Angebote für 5 und 10 Euro pro Monat (siehe hier). Unter Linux lässt sich der Dienst über die Windows-Version des Clients mit Wine oder die Testversion des Linux-Clients verwenden.
Das KDE-Team hat gestern ein Update für seine Desktop-Oberfläche und Anwendungen veröffentlicht. KDE 4.8.1 ist die erste Aktualisierung für KDE 4.8, weitere sollen künftig monatlich folgen. Version 4.8.1 bringt Fehlerkorrekturen und aktualisierte Übersetzungen, die Entwickler versprechen außerdem Performance-Verbesserungen für das semantische Framework Nepomuk.


