Pünktlich zum angekündigten Termin veröffentlichten die Entwickler Open Suse 11.3. Die Ankündigungen lesen sich vielversprechend und auch die Tests mit Betaversionen und Release Candidates sahen gut aus. Einen Überblick über die interessantesten neuen Features liefert die Wiki-Seite Produkt-Highlights. Das System steht in verschiedenen Varianten zum Download bereit: als umfangreiche Installations-DVD, als Live-CD mit Gnome- oder KDE-Desktop oder als Netzwerk-Installations-CD.
Rund um Linux

Das Screenshot-Tool Shutter bringt viele Funktionen mit, darunter etwa auch zum Bearbeiten eines Screenshots. Mit dieser Funktion lassen sich beispielsweise einzelne Bereiche eines Screenshots unkenntlich machen oder erklärende Pfeile und Beschriftungen anbringen. Wer Shutter in einer aktuellen Ubuntu-Version über das Software-Center installiert, wird allerdings feststellen, dass etwa die Bearbeitungsfunktion ausgegraut und nicht in Betrieb ist. Dieses Problem lässt sich aber leicht mit der Installation von zwei Paketen beheben.
Softmaker bietet erneut eine kostenlose Schriftart zum Download an. „Scott“ steht als TrueType-Schrift oder PostScript-Type1-Schrift für PCs sowie als PostScript-Type1-Schrift für Mac zum Herunterladen zur Verfügung. Die Installation ist unter Linux und Windows gleich einfach: Schrift herunterladen, das Archiv entpacken und die Schrift ins Font-Verzeichnis ziehen.
Alles sieht gut aus für die Veröffentlichung der neuen Open Suse Version 11.3 am 15. Juli. Vor kurzem wurde der Release Candidate 2 veröffentlicht, mit dem die Entwickler die letzten Fehler aufstöbern wollen. Wer Lust hat, bei der Fehlersuche zu helfen, kann sich Open Suse 11.3 RC2 auf der Download-Seite herunterladen. Die bereits entdeckten Bugs listet eine Wiki-Seite auf.

Die Entwickler des VLC Mediaplayers haben inzwischen die Version 1.1.0 veröffentlicht, die natürlich auch für Linux verfügbar ist. Zu den Neuerungen zählt etwa auch die Unterstützung weiterer Codecs. In den Ubuntu-Repositories ist bislang erst die Version 1.0.6 erhältlich, die sich aber leicht via Synaptic oder mit Hilfe des Software-Centers installieren lässt. Sobald die neue Version in die Paketquellen aufgenommen wurde, lässt sich diese dann via Aktualisierungsverwaltung bequem einspielen. Wer sofort die topaktuelle VLC-Version haben möchte, kann ein passendes Paket von der Website installieren.
Die Entwicklung der nächsten Version des Open-Source-Content-Management-System Joomla nimmt deutlich an Fahrt auf und es sieht ganz so aus, als könnten wir schon bald mit der finalen Joomla-Version 1.6 rechnen. Mittlerweile haben die Entwickler die Beta 4 veröffentlicht. Die kurz auf die letzte Betaversion folgende Ausgabe bringt jede Menge Bugfixes mit. Joomla 1.6 wird einen deutlichen Sprung von den Version 1.5.x bedeuten: Das CMS bringt nun auch eine ausgefeilte Rechtevergabe und andere praktische Features mit.
Das Debian-Projekt hat die fünfte Aktualisierung der stabilen Debian GNU/Linux Version „Lenny“ veröffentlicht. Debian GNU/Linux 5.0.5 enthält in erster Linie Sicherheitsupdates für die stabile Debian-Version sowie einige weitere Anpassungen. Bei dieser Version handelt es sich nicht um eine komplett neue Debian-Ausgabe und wer Debian 5.0 bereits installiert hat, kann sämtliche Updates auch mit apt oder aptitude von security.debian.org einspielen. Mit dabei ist ein aktualisierter Kernel sowie damit auch einige Treiber für neuere Hardware.
Kaum fährt man mal ein paar Tage in den Urlaub und lässt sich die Sonne auf den Bauch scheinen, passieren all die Dinge, auf die man zuvor schon sehr gewartet hat. So ist es auch mit WordPress: Die Entwickler haben am 18. Juni endlich Version 3.0 alias „Thelonious“ veröffentlicht. Also nichts wie auf zum Upgrade.
Die Entwicklung der vielversprechenden nächsten Version 1.6 des Content Management Systems Joomla kommt allmählich in die Gänge. Mittlerweile haben die Entwickler die Version 1.6 Beta 3 veröffentlicht, die sich herunterladen und testen lässt. Für den produktiven Einsatz ist diese Version aber noch nicht geeignet. Trotzdem lohnt ein Blick: Mittlerweile sind viele der für Joomla 1.6 angekündigten Funktionen implementiert. Wer die Betaversion aber nicht selbst installieren will, kann sich in einigen kurzen Videos die neuen Funktionen ansehen.
Der Verlag Galileo Computing hat mittlerweile sein großes Kompendium zu „Ubuntu GNU/Linux“ von Marcus Fischer in der 5. Auflage veröffentlicht. Das mit über 1.100 Seiten sehr umfangreiche Nachschlagewerk mit dem Untertitel „Das umfassende Handbuch“ steht als OpenBook im HTML-Format zum kostenlosen Download oder zum Online-Lesen bereit.