Pünktlich nach Plan haben die Joomla-Entwickler gestern die nächste Betaversion von Joomla 1.6 veröffentlicht. Joomla 1.6 Beta 10 ist noch nicht für den produktiven Einsatz gedacht, bietet aber schon mal vielversprechende Einblicke in das, was die neue Joomla-Version so alles zu bieten hat. In dieser Version wurden wieder jede Menge Probleme behoben, was auch dem Joomla Bugsquad zu verdanken ist.
Rund um Linux
Für den Überblick über die Entwicklung dieses kleinen Blogs reicht mir oft ein Blick in eine Statistik, wie sie ein WordPress-Plugin liefert. Bisher habe ich da auf Statpress gesetzt und war sehr zufrieden. Da die Anzeige allerdings immer langsamer wurde, verzichte ich schon seit langem auf das Sammeln von Spider-Einträgen (interessiert ja auch nicht), doch Statpress ist nun trotzdem wohl an seine Grenzen gestoßen. Zwar sammelte das Tool noch fleißig Daten im Hintergrund, mit der Anzeige der Gesamtübersicht aber zeigte es sich überfordert. Oder gibt es da ein Limit beim Hoster, von dem ich nichts weiß? Wie auch immer, es wurde Zeit, mal anderen Plugins eine Chance zu geben.
Da ist die kommende Version von Ubuntu (10.10) mit dem Spitznamen Maverick Meerkat noch nicht in trockenen Tüchern und schon denken die Ubuntu-Entwickler weiter. In seinem Blog hat Mark Shuttleworth bereits den Spitznamen der übernächsten Ubuntu-Version bekannt gegeben: Natty Narwhal, ein netter Narwal also.
Und schon wieder legt das VLC-Entwicklerteam nach: Bereits kurze Zeit nach dem Veröffentlichen des VLC Mediaplayers 1.1.2 haben die Entwickler die Version 1.1.3 freigegeben. VLC 1.1.3 bringt eine Reihe wichtiger Bugfixes mit, die Abstürzen vorbeugen sollen. Auch eine nicht kritische Sicherheitslücke wurde beseitigt.
Die Wine-Entwickler legen sich ordentlich ins Zeug: Schon kurz nach der letzten Version 1.2 haben sie Wine 1.3 veröffentlicht. Bislang steht der Sourcecode zur Verfügung, Binärpakete für die einzelnen Distributionen werden noch erstellt und sind dann über die Downloadseiten abrufbar.
Die brandneue Wine-Version 1.2 fehlt in den Ubuntu-Repositories noch, da sie erst vor kurzem erschienen ist. Gerade bei Wine lohnt es sich, die neueste Version zu installieren, da diese stets mehr Windows-Programme unterstützt als die Vorgänger. Mittlerweile lassen sich mit Wine auch so anspruchsvolle 3D-Spiele wie Left4dead, Counterstrike Source oder Warcraft III spielen. Wer wissen will, ob Wine die benötigte Software unterstützt, schaut am Besten in der AppDB auf der Wine-Website nach. Unter Ubuntu lässt sich Wine 1.2 aus einem Launchpad-Repository installieren.
Mit dem Veröffentlichen eines RPM-Sicherheitsupdates am 23. Juli 2010 haben die Entwickler das letzte Update für Open Suse 11.0 ausgeliefert. Wer noch auf diese Version der Distribution setzt, sollte daher jetzt auf eine aktuellere upgraden. Open Suse 11.0 wurde am 17. Juni 2008 veröffentlicht und über gute zwei Jahre mit Updates versorgt.