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Kategorie: Software

Das Ende von Scrapbook oder wie kann ich mein Web-Archiv weiter nutzen

Ein Klick auf das Icon und zack war eine ganze Website gespeichert. Samt Ursprungs-URL und Speicherdatum. Auch ganz Websites ließen sich mit der Firefox-Erweiterung Scrapbook zum Offline-Lesen herunterladen. Alles fein säuberlich in der Seitenleiste in Ordner sortiert und durchsuchbar. Mit Firefox Quantum hat das ein Ende: Das XUL-Addon wird voraussichtlich nicht neu geschrieben und so wie es ist, funktioniert es nicht mehr. Da ich ein großer Fan von Scrapbook bin, habe ich über Jahre Websites darin archiviert – privat und beruflich. Die gesammelten Daten sind allerdings noch nicht verloren und lassen sich für spätere Verwendung ohne Scrapbook archivieren.

Notes-up: Notizenverwaltung unter (X)Ubuntu installieren

Die kleine Notizverwaltung Notes-up für Linux kann Notizen als hübsch gestaltetes PDF exportieren – seit kurzem nutze ich das Tool auch in der Arbeit. Die Notizen kann man im Bearbeitungsmodus mit Markdown auszeichnen und in einer schicken Vorschau anzeigen lassen. Genau so exportiert Notes-up sie dann als PDF. Die Optik beeinflussen Stylesheets, die man auch verändern kann. Notes-up wurde eigentlich für ElementaryOS geschrieben und lässt sich dort aus den Paketquellen installieren. Zwar sieht das Tool unter ElementaryOS noch besser aus, nutzen kann man es aber auch unter (X)Ubuntu.

Peek: Screenrecorder für animierte GIFs

Mit animierten GIFs lassen sich prima kleine Arbeitsschritte demonstrieren. Das Linux-Tool Peek zeichnet schnell kurze Screencast-Sequenzen auf und speichert sie als animiertes GIF. Dazu schiebt man den Rahmen einfach an die gewünschte Bildschirmstelle, zieht ihn mit der Maus in die richtige Größe und startet die Aufnahme. Auf unnötiges Drumrum verzichtet Peek.

Spotify unter Linux: Musikstreaming-Dienst einrichten

Spotify-Linux-Client

Der Musikstreamingdienst Spotify ist seit gestern abend auch in Deutschland nutzbar. Drei verschiedene Zugangsmodelle bietet Spotify an: Einen werbefinanzierten Account, bei dem außerdem die Streamingzeit und -häufigkeit begrenzt ist sowie zwei kostenpflichtige Angebote für 5 und 10 Euro pro Monat (siehe hier). Unter Linux lässt sich der Dienst über die Windows-Version des Clients mit Wine oder die Testversion des Linux-Clients verwenden.

Crossover XI: Mehr Windows-Anwendungen unter Linux nutzen

Crossover XI für LinuxCodeweavers hat eine neue Version seiner auf Wine basierenden Software Crossover veröffentlicht, mit der sich Windows-Programme auch unter Linux (und Mac OS X) einsetzen lassen. Crossover XI soll deutlich mehr Windows-Programme unterstützen, als sein vor rund einem Jahr erschienener Vorgänger 10.0 („Impersonator“), darunter etwa Microsoft Office 2010. Mit dieser Version hat Codeweavers endlich auch seine Produktpalette aufgeräumt: Statt Pro-, Standard-, Bundle- oder Games-Versionen gibt es nun nur noch ein Produkt.

E-Book-Verwaltung: Neue Calibre-Version installieren

Die Entwickler der E-Book-Verwaltung Calibre haben vor einigen Tagen eine neue Version 0.8.35 veröffentlicht. Wer die unter Ubuntu 11.10 bislang über die Standardpaketquellen verfügbare Version 0.8.8 verwendet, bekommt davon nicht viel mit. Es lohnt sich aber, die jeweils aktuellste Version zu verwenden, da diese neben Bugfixes auch neue Funktionen mitbringt. Ab Version 0.8.15 gibt’s zum Beispiel in den Metadaten ein Feld für die Sprache, so dass sich mehrsprachige Sammlungen (meine ist beispielsweise dreisprachig) leichter verwalten lassen. Die neueste Version lässt sich leicht mit einem einzigen Befehl einspielen.

Neue Version: WordPress 3.3

Für die beliebte Blog-Software WordPress steht ein größeres Update auf die Version 3.3 bereit. Ein Update-Paket zum Download gibt es nicht, dafür lässt es sich wie gewohnt bequem über das WordPress-Dashboard per Mausklick einspielen. Alternativ kann man WordPress 3.3 neu installieren. Vor einem Update sollte man ein Backup aller Dateien und der Datenbank anlegen, damit sich das Blog im Notfall schnell wieder herstellen lässt. In meinem Fall lief das Update allerdings problemlos ab.

Pomodoro-Timer für Ubuntu

Tomaten, Foto: lmdDie von Francesco Cirillo entwickelte sogenannte Pomodoro Technique soll unkonzentrierten Menschen helfen, sich für 25 Minuten auf genau eine Aufgabe zu konzentrieren und danach eine kurze Pause einzulegen. Nach vier solchen Zeiteinheiten darf dann eine längere Pause gemacht werden. Als Zeitmesser für diese Arbeitstechnik eignet sich eine ganz normale Küchenuhr, die nach der eingestellten Zeit klingelt, oder aber eine passende Software. Wie OMG Ubuntu berichtet, gibt es für diesen Zweck für Ubuntu-Anwender jetzt ein in Python geschriebenes Gnome-Applet, das die Zeit dezent im Gnome-Panel misst.

Erst denken, dann installieren

Danke für die vielen Rückmeldungen zur PPA-Umfrage. Das war denn zum Glück auch das, worauf es mir ankam: Unterschiedliche Meinungen zu hören, Erfahrungen, die andere mit PPAs gemacht haben. Die Umfrage selbst war allerdings weniger aussagekräftig, da das frisch installierte Umfrage-Plugin (Poll Lite) sich als völlig ungeeignet erwiesen hat. Wie sicher vielen aufgefallen ist, konnte man mehrmals abstimmen und bekam auch bei späteren Besuchen nicht die Ergebnisse zu Gesicht. Die Vollversion verspricht da zwar Abhilfe, aber so toll fand ich es denn doch nicht. Der Einsatz von PPAs führt scheinbar nur selten zu wirklichen Problemen. Kompliziert wird es, wenn man neue Gnome- oder KDE-Pakete einspielt. Und auch sonst gibt es einige Dinge zu beachten.

Thunderbird 6 unter Ubuntu

Die hohe Frequenz mit der Mozilla derzeit neue Versionen seiner Programme veröffentlicht, kann keine Distribution mithalten. Ohnehin ist man ja gewohnt hier immer eine etwas ältere Version zu verwenden. Wer statt der alten Version 3.x, die unter Ubuntu 11.04 Natty Narwhal standardmäßig in den Paketquellen angeboten wird, die aktuelle Ausgabe 6 nutzen will, muss eine zusätzliche Paketquelle einrichten.

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