Wer mal sehen möchte, was sich aus einem aktuellen Standard-Linux-Desktop mit ein bißchen Mühe herausholen lässt, sollte einen Blick auf die Screenshots werfen, die Chema Martin in seinem Blog veröffentlicht hat. Sie zeigen verschiedenen Desktop-Oberflächen, die mit alternativen Menüs, Panels, Conky-Themes und mehr angepasst wurden. Gelungen, wie ich finde. Martin gibt zwar ein paar Hinweise, was er bei den Desktops verändert hat, eine genauere Anleitung fehlt aber leider.
Schlagwort: Desktop

Ubuntu Linux 11.04 alias Natty Narwhal ist erschienen und nach all den Diskussionen über Unity, ist so einiges los im Netz. OMG Ubuntu geht gelegentlich sogar unter all den Zugriffen in die Knie, aber auch auf anderen Blogs und im Ubuntu-Planet dürfte so einiges los sein. Wer’s noch nicht hat: Hier geht’s zum Download.
Das heiße Thema ist natürlich nach wie vor Unity, während die einen es als einen Schritt in die richtige Richtung sehen
KDE-Programme lassen sich auch auf dem Gnome-Desktop problemlos installieren (und umgekehrt). Allerdings werden bei der Installation dann mehr Pakete heruntergeladen, weil die Software von KDE-Bibliotheken abhängt, die ebenfalls installiert werden müssen. Wer zum Beispiel den Vokabeltrainer Parley aus dem KDE Education Project unter Ubuntu/Gnome installiert, erhält das Programm zunächst nur mit einer englischen Oberfläche. Die deutschen Sprachpakete werden nicht automatisch mitinstalliert.

Das neue Ubuntu 10.04 alias Lucid Lynx steht kurz vor der Veröffentlichung und schon jetzt wurde anhand der Alpha- und Betaversionen viel über die neue Fensterdekoration diskutiert. Das neue Standardtheme Ambiance kann sich sehen lassen, auch wenn die Farbe des Hintergrundbildes vielleicht nicht meine erste Wahl gewesen wäre. Die Fensterdekoration, genauer gesagt die Position der Schaltflächen zum Schließen, Minimieren und Maximieren eines Fensters, missfällt aber so manchem Anwender und mancher Anwenderin. Es dauert eben eine Weile, bis man die Gewohnheit am rechten oberen Fensterrand nach den Knöpfen zu suchen, abgelegt hat. Wer’s gar nicht schafft, kann das einfach umkonfigurieren.

Wer wie im letzten Blogbeitrag beschrieben Thunderbird 3 heruntergeladen und entpackt hat, findet zunächst keinen Starteintrag im Gnome-Menü vor. Auch eine Desktopverknüpfung oder einen Panel-Button zum Schnellstart fehlen. Um nicht jedes Mal die ausführbare Datei von Thunderbird heraussuchen zu müssen, lohnt es sich daher, einen Menüeintrag manuell anzulegen. Passende Icons sind in einem Unterordner versteckt. Zum Bearbeiten des Gnome-Menüs ist der Menüeditor Alacarte da, der sich mit ALT-F2 und „alacarte“ starten lässt.
Abwechslung muss sein: Jeden Tag dieselben Farben, Hintergrundbild oder Fensterdekoration auf dem Bildschirm zu sehen, wird schnell langweilig – mir zumindest. Am wenigsten Aufwand macht die Suche nach einer neuen Optik mit Gnome-Art. Das Tool sucht nach neuen Hintergrundbildern und Themes, zeigt eine Vorschau und übernimmt auf Wunsch auch Download und Installation.

Das KDE-Projekt hat die stabile Version 4.3 seiner Desktop-Oberfläche veröffentlicht und verspricht neue Features, aktuellere Anwendungen, bessere Perfomance und mehr. Open-Suse-Anwender können KDE 4.3 bereits per 1-Click-Install auf Ihrem System installieren. Wer erstmal einen Blick darauf werfen will, kann sich die KDE-Four-Live-CD herunterladen und damit KDE 4.3 im Live-Betrieb testen. Die Live-CD in der Version 1.3.0 basiert auf Open Suse 11.1.

Ab Ubuntu 9.04 funktioniert die Tastenkombination zum Neustarten des Desktops nicht mehr. Bisher beendete die Tastenkombination <Strg>-<Alt>-<Backspace> den Desktop, startete den X-Server neu und brachte den Anwender zurück zum grafischen Login. Das ist besonders praktisch, wenn auf dem Desktop mal gar nichts mehr geht oder für eine Konfigurationsänderung der X-Server neu gestartet werden muss. Die Tastenkombination lässt sich aber leicht reaktivieren.

Open Suse 11.1 wurde mit dem damals aktuellen Gnome-Desktop in Version 2.24 ausgeliefert. Mittlerweile ist aber die Version 2.26 erschienen. Einen Überblick über die Neuerungen und vielen Features des Gnome-Desktops liefert gnome.org. Jetzt wurden die Repositories für OpenSuse 11.1 aktualisiert, so dass nun auch die Anwender in den Genuss der neuen Oberfläche kommen.
