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DMS 2.0 jetzt in den CachyOS-Paketquellen

Schon wenige Tage nach der Veröffentlichung von DMS 2.0 „Heisenberg“ liefert CachyOS die neue Version der Desktop-Shell in seinen Paketquellen aus – und damit schneller als Arch Linux, wo das Paket noch in extra-testing hängt. Zeit für ein Update! Mit Version 2.0 hat sich das Projekt umbenannt, aus DankMaterialShell ist Dux Shell geworden, statt Dank Linux heißt das ganze Projekt nun Dux Labs und auch sonst ist einiges neu.

Zur Erinnerung: DMS ist eine Desktop-Shell, die allerdings mittlerweile zu einer regelrechten Desktopumgebung ausgebaut wurde. Neben Leiste, Dock und Einstellungsdialog bringt sie viel Komfort mit, genauer beschreibt das der Beitrag „Niri & DMS: Perfekte Kombination für einen minimalistischen Linux-Desktop„.

Das Kürzel DMS bleibt auch in der neuen Version erhalten und damit auch Befehle wie dms run, dms setup und dms doctor. Der Paketname dms-shell ist ebenfalls unverändert. Das Update lief problemlos durch und steht nach einem Neustart von DMS gleich zur Verfügung.

Neue Optik, neue Funktionen

Nicht nur die Optik im Material 3 Expressive Design ist neu. Der Medienplayer zeigt Liedtexte nun wort- oder silbensynchron an, wenn die Quelle für die Lyrics das unterstützt. Die Einstellungen wurden stark überarbeitet, hier lässt sich auch die neue Funktion „Dot“ aktivieren, ein minimalistischer Punkt, der überall auf dem Desktop platziert werden kann. Er ergänzt oder ersetzt die Leiste und kann das Kontrollzentrum, Benachrichtigungen, Wetter oder Medienansicht öffnen.

Das Dashboard wurde auch umgebaut, die Einstellungen tauchen bei mir hier jetzt nicht mehr auf, stattdessen gibt es das Tab „Digitales Wohlbefinden“. Hier kann ich sehen, welche App in der letzten Zeit wie lange den Fokus hatte. Das lässt sich übrigens auch abstellen. Hier lässt sich auch ein Limit pro App aktivieren.

Dateimanager Dux Files

Was in den CachyOS-Paketquellen noch fehlt, ist der neue Dateimanager Dux Files, ich hoffe, das ändert sich bald. Den habe ich ausnahmsweise zum Testen aus dem AUR installiert.

Sieht ganz schick aus, beherrscht die mir wichtige Funktion SplitView, also ein geteiltes Fenster, so dass ich Dateien von einem Teil in den anderen ziehen kann, anstatt mit zwei Fenstern zu hantieren. Auch ganz hübsch: Per Button lässt sich eine Vorschau rechts einblenden, die bei Bildern beispielsweise eine kleine Ausgabe des Bildes sowie einige Dateiinfos einblendet.

Dem Sperrbildschirm kann ich nun Widgets wie Uhr und Datum hinzufügen und zwar bequem über die Einstellungen. Was sonst noch so neu ist, könnt Ihr in den Release Notes nachlesen.

Erster Eindruck

Ich war zwar erst skeptisch, was das neue Material-Design angeht, doch mir gefällt die neue Version richtig gut. Die Einstellungen sind noch mehr zu einem Ort geworden, an dem sich das ganze System konfigurieren lässt. Und wie bisher kann ich hier an vielen kleinen Einstellungen drehen, bis der Desktop so aussieht, wie ich mir das vorstelle. Für mich ist DMS mittlerweile eine richtige Desktop-Umgebung, die nun Stück für Stück die Lücken schließt oder bereits geschlossen hat.

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