Kein Linux-Desktop ist perfekt und noch dazu entwickeln sie sich stetig weiter oder es kommen neue dazu. Deshalb probiere ich immer mal wieder etwas Neues aus. Wer wie ich immer mal wieder eine neue Desktop-Umgebung zusätzlich installiert, wird gelegentlich auf Probleme stoßen. Worauf ich dabei achte und was bei mir gut nebeneinander läuft, beschreibe ich hier.
Schlagwort: Linux-Desktop
Nach Jahren mit schwebenden Fenstern auf dem Desktop in Xfce, KDE Plasma, Cinnamon und Gnome sind Linux-Desktops mit Tiling-Windows, also gekachelten Fenstern, für mich noch ungewohnt. Mein erster Anlauf war Cosmic-Desktop, der aber noch recht jung ist und in einigen Dingen auf einem Dual-Monitor-Setup patzt. Seit ein paar Wochen teste ich Niri und finde langsam gefallen am Kachelprinzip.
Seit Ende letzten Jahres gibt es den Rust-basierten Cosmic-Desktop von System76 in einer ersten stabilen Version. Den habe ich bei mir unter CachyOS installiert und ausprobiert. Hier stelle ich die wichtigsten Funktionen und Cosmic-Anwendungen vor.
Wer mal sehen möchte, was sich aus einem aktuellen Standard-Linux-Desktop mit ein bißchen Mühe herausholen lässt, sollte einen Blick auf die Screenshots werfen, die Chema Martin in seinem Blog veröffentlicht hat. Sie zeigen verschiedenen Desktop-Oberflächen, die mit alternativen Menüs, Panels, Conky-Themes und mehr angepasst wurden. Gelungen, wie ich finde. Martin gibt zwar ein paar Hinweise, was er bei den Desktops verändert hat, eine genauere Anleitung fehlt aber leider.


