Etwas weniger Beachtung als die beliebten Einsteigerdistributionen Ubuntu und openSUSE hat die vor kurzem erschienene neue Fedora 14 alias Laughlin erhalten. Fedora lässt sich zwar auch von Einsteigern nutzen, dürfte aber vor allem fortgeschrittene Anwender interessieren. Das kostenlose Linux-System setzt zu 100 Prozent auf Open-Source-Software. Die neue Version 14 bringt neue Werkzeuge für Entwickler sowie ein neues Sicherheitsframework mit.
Rund um Linux
Das Interesse an der Betaversion von Die Siedler Online scheint groß zu sein. Dem Ansturm waren die Server nicht immer gewachsen. Seither schalten die Entwickler die Server immer wieder für Wartungsarbeiten ab. Seit über einem Tag nun ist die Website gar nicht mehr erreichbar, auch das Forum nicht. Wer trotzdem mehr über das Spiel wissen will, kann sich ein Video dazu ansehen: Golem hat ein Video-Interview mit dem Producer Holger Nathrath von BlueByte/Ubisoft geführt.
Gerade Einsteiger werden sich über die Übersicht über Kommandozeilenbefehle freuen, die Janek in seinem Blog 321tux.de als PDF- oder ODT-Dokument zum Download anbietet. Das Blatt im A4-Format lässt sich ausdrucken und an die Wand neben dem Schreibtisch pinnen, so dass man die wichtigsten Befehle immer im Blick hat – bis man sie auswendig kann.
Ubuntu 10.10 lässt sich recht einfach installieren und mit etwas Glück (die richtige Hardware vorausgesetzt) stellen sich nicht viele Fragen. Sollten aber doch Fragen oder Probleme auftauchen, hilft die weltweite Community dabei, diese zu lösen. Gerade zu Ubuntu gibt es viel Websites, Blogs, Foren und Wikis in deutscher und englischer Sprache, die hilfreiche Anleitungen liefern, Tipps geben und bei Problemen helfen. Damit ich selbst und andere diese Links schnell zur Hand haben, habe ich angefangen, die Links auf einer eigenen Blog-Seite zu sammeln. Gerade Einsteiger sollten hier erste Anlaufstellen finden.
Dass Spielespaß unter Linux nicht auf alte 2D-Games reduziert sein muss, haben bereits Machinarium und Quake Live gezeigt. Gerade Browser-Spiele haben es zunehmend in sich und lassen sich sowohl unter Linux als auch Windows spielen. Wer lieber Aufbau-Strategien als Shooter spielt, sollte sich die Betaversion des kostenlosen 2D-Browserspiels Die Siedler Online ansehen.
Schon von Haus aus bringt der Gnome-Dateimanager Nautilus viele praktische Funktionen mit: Direkt aus dem Dateimanager lässt sich über das Kontextmenü eine Datei per Mail verschicken, packen, entpacken und so einiges mehr. Mit ein paar weiteren Scripts lässt sich Nautilus leicht um noch mehr Funktionen erweitern.

Direkt nach der Installation von Ubuntu 10.10 Maverick Meerkat kann’s losgehen mit dem Surfen und Stöbern durch das Anwendungsmenü. Ein paar Dinge sollte man aber noch einrichten und sich vielleicht auch die Mühe machen, den Desktop ein wenig an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Auch eine Prise Individualität macht sich gut.
Alan Pope erklärt in einem eingängigen kleinen Video, wie die Nummerierung der Ubuntu-Versionen und ihre Spitznamen zustande kommen. Das Schema geht er zurück bis zur allerersten Ubuntu-Version 4.10 aus dem Jahr 2004 mit dem Codename Warty Warthog. Mittlerweile sind die Ubuntu-Entwickler bei Ubuntu 10.10 Maverick Meerkat angelangt, Version 11.04 Natty Narwhal ist bereits in der Mache.
Die openSUSE-Entwickler stellen Ende des Jahres die Unterstützung für die Version 11.1 der Linux-Distribution ein, die zwei Jahre lang mit Updates versorgt wurde. Ab dem 31. Dezember 2010 wird es also keine Aktualisierungen für openSUSE 11.1 mehr geben. Wer noch auf diese Version setzt, sollte spätestens dann auf eine neuere Version umsteigen.
Sind mehrere Festplatten in einen Rechner eingebaut, verliert man leicht den Überblick über die verschiedenen Partitionen, deren Größe und wo was installiert ist. Für solche Fälle bringt Ubuntu Linux 10.10 Maverick Meerkat die „Laufwerksverwaltung“ mit, die sich über das Menü „System, Systemverwaltung, Laufwerksverwaltung“ öffnen lässt. Auch die letzten Ubuntu-Versionen hatten dieses Tool schon an Bord, das nun in Version 2.30.1 dabei ist. Mit der Laufwerksverwaltung lassen sich übersichtlich alle eingebauten – und angesteckten – Festplatten und Partitionen verwalten und auf Schäden prüfen.