Für manche Zwecke ist das umfangreiche OpenOffice.org einfach zu mächtig. Der KDE-Desktop verfügt schon seit langem mit KOffice über sein eigenes Büropaket, das mit mehreren praktischen Anwendungen kommt. Die vor rund einem Monat veröffentlichte Version 2.0 war allerdings noch nicht für den täglichen Einsatz gedacht. Mit KOffice 2.1 legt das Entwicklerteam nun nach. Insbesondere bei der Handhabung des Open-Document-Formats wurde nachgebessert, außerdem sind die einzelnen Anwendungen nun reifer.
Kategorie: Desktop

Wer wie im letzten Blogbeitrag beschrieben Thunderbird 3 heruntergeladen und entpackt hat, findet zunächst keinen Starteintrag im Gnome-Menü vor. Auch eine Desktopverknüpfung oder einen Panel-Button zum Schnellstart fehlen. Um nicht jedes Mal die ausführbare Datei von Thunderbird heraussuchen zu müssen, lohnt es sich daher, einen Menüeintrag manuell anzulegen. Passende Icons sind in einem Unterordner versteckt. Zum Bearbeiten des Gnome-Menüs ist der Menüeditor Alacarte da, der sich mit ALT-F2 und „alacarte“ starten lässt.
Abwechslung muss sein: Jeden Tag dieselben Farben, Hintergrundbild oder Fensterdekoration auf dem Bildschirm zu sehen, wird schnell langweilig – mir zumindest. Am wenigsten Aufwand macht die Suche nach einer neuen Optik mit Gnome-Art. Das Tool sucht nach neuen Hintergrundbildern und Themes, zeigt eine Vorschau und übernimmt auf Wunsch auch Download und Installation.

Das KDE-Projekt hat die stabile Version 4.3 seiner Desktop-Oberfläche veröffentlicht und verspricht neue Features, aktuellere Anwendungen, bessere Perfomance und mehr. Open-Suse-Anwender können KDE 4.3 bereits per 1-Click-Install auf Ihrem System installieren. Wer erstmal einen Blick darauf werfen will, kann sich die KDE-Four-Live-CD herunterladen und damit KDE 4.3 im Live-Betrieb testen. Die Live-CD in der Version 1.3.0 basiert auf Open Suse 11.1.

Open Suse 11.1 wurde mit dem damals aktuellen Gnome-Desktop in Version 2.24 ausgeliefert. Mittlerweile ist aber die Version 2.26 erschienen. Einen Überblick über die Neuerungen und vielen Features des Gnome-Desktops liefert gnome.org. Jetzt wurden die Repositories für OpenSuse 11.1 aktualisiert, so dass nun auch die Anwender in den Genuss der neuen Oberfläche kommen.


