Wem die Musik des bezaubernden Indie-Adventures Machinarium gut gefallen hat, der kann sich inzwischen noch fünf weitere Lieder kostenlos herunterladen. Die Entwickler von Amanita Design stellen diese als MP3s kostenlos zum Download bereit. Mein persönlicher Favorit: Pipe Wrench Dubstep von Thomas Dvorak. Wie schon beim Soundtrack ist auch hier ein kleines Booklet im PDF-Format mit dabei.
Rund um Linux
Ein kurzer Tipp für Ubuntu-Einsteiger. Nach einer frischen Installation von Ubuntu 9.10 Karmic Koala lassen sich PDF-Dokumente zwar per Doppelklick öffnen, doch nur im sogenannten „Dokumentenbetrachter“ aka Evince, den Ubuntu standardmäßig an Bord hat. Wer stattdessen den Adobe Reader einsetzen möchte, etwa weil sich damit besser Text aus mehreren Spalten herauskopieren lässt, muss diesen erst nachinstallieren. Eine Suche in Synaptic („System, Systemverwaltung, Synaptic-Paketverwaltung“) fördert aber keine Ergebnisse zutage. Sie müssen daher zuerst die nötige Paketquelle aktivieren.
Für manche Zwecke ist das umfangreiche OpenOffice.org einfach zu mächtig. Der KDE-Desktop verfügt schon seit langem mit KOffice über sein eigenes Büropaket, das mit mehreren praktischen Anwendungen kommt. Die vor rund einem Monat veröffentlichte Version 2.0 war allerdings noch nicht für den täglichen Einsatz gedacht. Mit KOffice 2.1 legt das Entwicklerteam nun nach. Insbesondere bei der Handhabung des Open-Document-Formats wurde nachgebessert, außerdem sind die einzelnen Anwendungen nun reifer.

Wer wie im letzten Blogbeitrag beschrieben Thunderbird 3 heruntergeladen und entpackt hat, findet zunächst keinen Starteintrag im Gnome-Menü vor. Auch eine Desktopverknüpfung oder einen Panel-Button zum Schnellstart fehlen. Um nicht jedes Mal die ausführbare Datei von Thunderbird heraussuchen zu müssen, lohnt es sich daher, einen Menüeintrag manuell anzulegen. Passende Icons sind in einem Unterordner versteckt. Zum Bearbeiten des Gnome-Menüs ist der Menüeditor Alacarte da, der sich mit ALT-F2 und „alacarte“ starten lässt.
Die Entwickler aus der Mozilla-Schmiede haben mit Thunderbird 3 eine neue Ausgabe des beliebten Mailclients veröffentlicht, die mit vielen neuen Funktionen und einer neuen Oberfläche glänzt. Insbesondere eine praktische Suchfunktion macht den Umstieg auf die neuen Version verlockend, aber auch die Neuerungen auf der Oberfläche sind gelungen.

Die neue Version 2.2.1 des Audioplayers und Musikverwaltungstools für KDE bringt neben kleineren Verbesserungen auch ein paar neue Funktionen. Besonders die Podcast-Funktionen haben die Entwickler dabei ins Visier genommen. Podcasts werden jetzt automatisch aktualisiert, aber nur wenn eine Netzwerkverbindung besteht. Außerdem lassen sie sich manuell als neu markieren und nach eigenen Vorstellungen gruppieren. Weitere Neuerungen betreffen die Playlist und das Scannen der Sammlung.

Wieder ganz unter ihrem Distributionsmotto „from freedom came elegance“ haben die Entwickler von Linux Mint die neue Version 8 der Linux-Distribution fertiggestellt. Linux Mint 8 alias „Helena“ kann sich wie immer sehen lassen: Das auf Ubuntu 9.10 basierende System wurde mit einem eigenen schicken Design ausgestattet.
Ein brandneues Spiel für Linux, Windows und Mac hat es mir wirklich angetan: Machinarium, das neueste Flash-Adventure von Amanita Design. Die tschechischen Entwickler von Machinarium haben so ziemlich alles richtig gemacht. In diesem liebevoll gestalteten kleinen Flash-Adventure lotsen Sie einen kleinen Roboter durch eine beeindruckende Spielwelt und lösen dabei kleine Rätsel. Auch die atmosphärische Hintergrundmusik ist wirklich gelungen.
Neben dem Spiel selbst stimmt auch das Drumherum: Direkt im Browser ohne Installation lässt sich Machinarium in einer Demo-Version ausprobieren. Wer das Spiel für nur rund 13 Euro online ersteht, erhält dafür die Downloadversionen für Linux, Windows und Mac sowie den Soundtrack im MP3-Format.

