Die Standardinstallation von Ubuntu bringt zwar schon eine runde Software-Auswahl auf die Festplatte, aber jedem und jeder fehlen dann doch noch ein paar wichtige Anwendungen. Natürlich kann man auch ins Menü schauen, um hinterher zu sehen, was man eigentlich so alles installiert hat. Einfacher geht’s aber mit einem praktischen Konsolenbefehl, auf den ich über einen Blogbeitrag von Ute aus dem Miradlo-Blog aufmerksam geworden bin. Die wiederum hat ihn im Ubuntuusers-Forum in einem Posting von Toddy gefunden.
Rund um Linux

Softmaker bietet im Februar die klassische Buchdruckschrift „Baskerville Nova“ zum kostenlosen Download an. Das Unternehmen dürften Linux-, aber auch Windows-Anwender bereits kennen, es gibt das Büropaket Softmaker Office heraus. Die bereitgestellte Schriftart eignet sich für Linux, Windows und Mac.
Vielleicht ist der Eindruck ja ein subjektiver, aber so allmählich fällt mir immer mal wieder auf einer Hardware-Verpackung auf, dass auch Linux unter den unterstützten Betriebssystemen aufgeführt ist. Das erspart nutzlose Fragen an hilflose Verkäuferinnen und Verkäufer. Mal ganz abgesehen davon, dass mir Logitech-Mäuse gut gefallen: Beim Kauf der Logitech Wireless Mouse M305 hat mich schließlich unter anderem auch das aufgedruckte „Linux kernel 2.6+“ überzeugt.

Schon unter Ubuntu 9.04 hatte ich Probleme mit einer Webcam, allerdings ging es dabei um eine externe Logitech Quickcam. Während in diesem Fall wenigstens ein paar grüne Streifen in Skype zu sehen ware, erkannte das Programm unter Ubuntu 9.10 bei dem Versuch die interne Webcam eines Sony-Subnotebooks einzurichten, zunächst überhaupt kein Gerät. Auch hier funktionierte die Webcam allerdings out-of-the-box mit dem Webcam-Tool Cheese.
Bis die Entwickler der KDE-Bildverwaltung Ihrer Anwendung diesen Status zuerkannt haben, hat es ziemlich lange gedauert. Aber jetzt ist es soweit: Digikam wurde noch vor Weihnachten in Version 1.0 veröffentlicht. Neu in Digikam 1.0 sind beispielweise ein Batch Queue Manager, ein Assistent für die Konfiguration beim ersten Start, Unterstützung für das PGF-Format und ein neues Liquid Rescale Tool. Auch für Windows ist Digikam 1.0 verfügbar.
Mal wieder ist eine neue WordPress-Version erschienen, doch diesmal bringt das Update auf 2.9 nicht nur Bugfixes sondern praktische neue Funktionen. Bilder lassen sich nun nach dem Upload auch skalieren, beschneiden, rotieren und spiegeln. Das sollte übergroßen Bildern in Weblogs künftig ein Ende bereiten. Außerdem bringt die Software nun einen Papierkorb mit. Lästige Nachfragen beim Löschen eines Beitrags entfallen damit.
Wem OpenOffice oder KOffice nicht gefallen, der kann’s ja mal mit Softmaker Office versuchen. In einer Promotion-Aktion bietet Softmaker sein Büropaket Softmaker 2008 zum kostenlosen Download an – für Linux und Windows. Das Unternehmen verspricht darüberhinaus, pro Download 10 Cent an eine gute Sache zu spenden. Das Unternehmen hofft vermutlich, dass Softmaker Office 2008 die Downloader überzeugt und diese zu einem Upgrade auf die aktuelle Version 2010 ermutigt.
Wem die Musik des bezaubernden Indie-Adventures Machinarium gut gefallen hat, der kann sich inzwischen noch fünf weitere Lieder kostenlos herunterladen. Die Entwickler von Amanita Design stellen diese als MP3s kostenlos zum Download bereit. Mein persönlicher Favorit: Pipe Wrench Dubstep von Thomas Dvorak. Wie schon beim Soundtrack ist auch hier ein kleines Booklet im PDF-Format mit dabei.
Ein kurzer Tipp für Ubuntu-Einsteiger. Nach einer frischen Installation von Ubuntu 9.10 Karmic Koala lassen sich PDF-Dokumente zwar per Doppelklick öffnen, doch nur im sogenannten „Dokumentenbetrachter“ aka Evince, den Ubuntu standardmäßig an Bord hat. Wer stattdessen den Adobe Reader einsetzen möchte, etwa weil sich damit besser Text aus mehreren Spalten herauskopieren lässt, muss diesen erst nachinstallieren. Eine Suche in Synaptic („System, Systemverwaltung, Synaptic-Paketverwaltung“) fördert aber keine Ergebnisse zutage. Sie müssen daher zuerst die nötige Paketquelle aktivieren.
Für manche Zwecke ist das umfangreiche OpenOffice.org einfach zu mächtig. Der KDE-Desktop verfügt schon seit langem mit KOffice über sein eigenes Büropaket, das mit mehreren praktischen Anwendungen kommt. Die vor rund einem Monat veröffentlichte Version 2.0 war allerdings noch nicht für den täglichen Einsatz gedacht. Mit KOffice 2.1 legt das Entwicklerteam nun nach. Insbesondere bei der Handhabung des Open-Document-Formats wurde nachgebessert, außerdem sind die einzelnen Anwendungen nun reifer.