Das Linux-Magazin stellt auf seiner Website jetzt die Vorträge vom Open-Source-Forum der diesjährigen CeBit als Videostreams bereit. Das Programm der ersten vier Tage steht bereits online, die restlichen dürften in Kürze folgen. Wer also nicht auf der CeBIT war, kann sich jetzt online etwa den Vortrag von Klaus Knopper ansehen, der das neue Knoppix 6.3 vorstellt und dabei auch viele Tipps für die Praxis gibt. In einem eigenen Vortrag stellt Knopper außerdem den schlanken LXDE-Desktop vor.
Rund um Linux
Der VLC Media Player ist ja bekanntermaßen eine eierlegende Wollmilchsau. Nicht dass die Software – die zu meinen absoluten Favoriten zählt – schwierig zu bedienen wäre, doch der Funktionsumfang ist enorm und daher nicht auf einen Blick zu erfassen. Es lohnt sich jedenfalls immer wieder, mal ein paar neue Funktionen auszuprobieren. Eine besonders große Vielfalt an Internet-Radio- und TV-Stationen liefert Shoutcast, das ebenfalls mit VLC zusammenarbeitet. Alte B-Movies, Musikvideos, Radiosendungen mit den unterschiedlichsten Musikrichtungen lassen sich so bequem auf dem Desktop abspielen.
Nicht viele Linux-Programme sind so dreist, selbst ungefragt dafür zu sorgen, dass sie bei jedem Anmelden am Desktop automatisch geladen werden. Bei UbuntuWinTV (siehe auch PC-Welt Linux 1/10) ist das allerdings der Fall. Das kleine Programm aus Italien stellt TV- und Radio-Streams auf dem Gnome-Desktop von Ubuntu bereit.
Die Standardinstallation von Ubuntu bringt zwar schon eine runde Software-Auswahl auf die Festplatte, aber jedem und jeder fehlen dann doch noch ein paar wichtige Anwendungen. Natürlich kann man auch ins Menü schauen, um hinterher zu sehen, was man eigentlich so alles installiert hat. Einfacher geht’s aber mit einem praktischen Konsolenbefehl, auf den ich über einen Blogbeitrag von Ute aus dem Miradlo-Blog aufmerksam geworden bin. Die wiederum hat ihn im Ubuntuusers-Forum in einem Posting von Toddy gefunden.

Softmaker bietet im Februar die klassische Buchdruckschrift „Baskerville Nova“ zum kostenlosen Download an. Das Unternehmen dürften Linux-, aber auch Windows-Anwender bereits kennen, es gibt das Büropaket Softmaker Office heraus. Die bereitgestellte Schriftart eignet sich für Linux, Windows und Mac.
Vielleicht ist der Eindruck ja ein subjektiver, aber so allmählich fällt mir immer mal wieder auf einer Hardware-Verpackung auf, dass auch Linux unter den unterstützten Betriebssystemen aufgeführt ist. Das erspart nutzlose Fragen an hilflose Verkäuferinnen und Verkäufer. Mal ganz abgesehen davon, dass mir Logitech-Mäuse gut gefallen: Beim Kauf der Logitech Wireless Mouse M305 hat mich schließlich unter anderem auch das aufgedruckte „Linux kernel 2.6+“ überzeugt.

Schon unter Ubuntu 9.04 hatte ich Probleme mit einer Webcam, allerdings ging es dabei um eine externe Logitech Quickcam. Während in diesem Fall wenigstens ein paar grüne Streifen in Skype zu sehen ware, erkannte das Programm unter Ubuntu 9.10 bei dem Versuch die interne Webcam eines Sony-Subnotebooks einzurichten, zunächst überhaupt kein Gerät. Auch hier funktionierte die Webcam allerdings out-of-the-box mit dem Webcam-Tool Cheese.
Bis die Entwickler der KDE-Bildverwaltung Ihrer Anwendung diesen Status zuerkannt haben, hat es ziemlich lange gedauert. Aber jetzt ist es soweit: Digikam wurde noch vor Weihnachten in Version 1.0 veröffentlicht. Neu in Digikam 1.0 sind beispielweise ein Batch Queue Manager, ein Assistent für die Konfiguration beim ersten Start, Unterstützung für das PGF-Format und ein neues Liquid Rescale Tool. Auch für Windows ist Digikam 1.0 verfügbar.
Mal wieder ist eine neue WordPress-Version erschienen, doch diesmal bringt das Update auf 2.9 nicht nur Bugfixes sondern praktische neue Funktionen. Bilder lassen sich nun nach dem Upload auch skalieren, beschneiden, rotieren und spiegeln. Das sollte übergroßen Bildern in Weblogs künftig ein Ende bereiten. Außerdem bringt die Software nun einen Papierkorb mit. Lästige Nachfragen beim Löschen eines Beitrags entfallen damit.
Wem OpenOffice oder KOffice nicht gefallen, der kann’s ja mal mit Softmaker Office versuchen. In einer Promotion-Aktion bietet Softmaker sein Büropaket Softmaker 2008 zum kostenlosen Download an – für Linux und Windows. Das Unternehmen verspricht darüberhinaus, pro Download 10 Cent an eine gute Sache zu spenden. Das Unternehmen hofft vermutlich, dass Softmaker Office 2008 die Downloader überzeugt und diese zu einem Upgrade auf die aktuelle Version 2010 ermutigt.