Ein kurzer Tipp für Ubuntu-Einsteiger. Nach einer frischen Installation von Ubuntu 9.10 Karmic Koala lassen sich PDF-Dokumente zwar per Doppelklick öffnen, doch nur im sogenannten „Dokumentenbetrachter“ aka Evince, den Ubuntu standardmäßig an Bord hat. Wer stattdessen den Adobe Reader einsetzen möchte, etwa weil sich damit besser Text aus mehreren Spalten herauskopieren lässt, muss diesen erst nachinstallieren. Eine Suche in Synaptic („System, Systemverwaltung, Synaptic-Paketverwaltung“) fördert aber keine Ergebnisse zutage. Sie müssen daher zuerst die nötige Paketquelle aktivieren.
Kategorie: Linux
Für manche Zwecke ist das umfangreiche OpenOffice.org einfach zu mächtig. Der KDE-Desktop verfügt schon seit langem mit KOffice über sein eigenes Büropaket, das mit mehreren praktischen Anwendungen kommt. Die vor rund einem Monat veröffentlichte Version 2.0 war allerdings noch nicht für den täglichen Einsatz gedacht. Mit KOffice 2.1 legt das Entwicklerteam nun nach. Insbesondere bei der Handhabung des Open-Document-Formats wurde nachgebessert, außerdem sind die einzelnen Anwendungen nun reifer.

Wer wie im letzten Blogbeitrag beschrieben Thunderbird 3 heruntergeladen und entpackt hat, findet zunächst keinen Starteintrag im Gnome-Menü vor. Auch eine Desktopverknüpfung oder einen Panel-Button zum Schnellstart fehlen. Um nicht jedes Mal die ausführbare Datei von Thunderbird heraussuchen zu müssen, lohnt es sich daher, einen Menüeintrag manuell anzulegen. Passende Icons sind in einem Unterordner versteckt. Zum Bearbeiten des Gnome-Menüs ist der Menüeditor Alacarte da, der sich mit ALT-F2 und „alacarte“ starten lässt.

Wieder ganz unter ihrem Distributionsmotto „from freedom came elegance“ haben die Entwickler von Linux Mint die neue Version 8 der Linux-Distribution fertiggestellt. Linux Mint 8 alias „Helena“ kann sich wie immer sehen lassen: Das auf Ubuntu 9.10 basierende System wurde mit einem eigenen schicken Design ausgestattet.
Debian- und Ubuntu-Anwender kennen sicherlich apt-get, um etwa schnell Pakete auf der Konsole nachzuinstallieren. Unter OpenSuse-Anwendern scheint die Software-Verwaltung auf der Konsole nicht so weit verbreitet zu sein. Dazu gibt es aber eigentlich keinen Grund: Mit zypper steht auch unter OpenSuse ein Konsolentool bereit, mit dem sich schnell Anwendungen installieren oder entfernen lassen.
Pünktlich nach Roadmap haben die OpenSuse-Entwickler gestern die neue Version 11.2 der beliebten Linux-Distribution veröffentlicht. Open Suse 11.2 kann mit der aktuellen KDE-Version 4.3 punkten, das bei der Installation von DVD als Standard-Desktop vorgesehen ist. Alternativ lassen sich aber auch das aktuelle Gnome 2.28 oder Xfce 4.6.1 als Oberfläche auswählen. Das neue OpenSuse bietet bei der Installation auch die neuen Dateisysteme Ext4 und Btrfs an.
Abwechslung muss sein: Jeden Tag dieselben Farben, Hintergrundbild oder Fensterdekoration auf dem Bildschirm zu sehen, wird schnell langweilig – mir zumindest. Am wenigsten Aufwand macht die Suche nach einer neuen Optik mit Gnome-Art. Das Tool sucht nach neuen Hintergrundbildern und Themes, zeigt eine Vorschau und übernimmt auf Wunsch auch Download und Installation.



