Das Arch User Repository geriet im Juni ins Visier eines gezielten Angriffs: Im großen Stil wurden verwaiste Pakete übernommen und mit Schadcode infiziert. Ein Schreckmoment für alle, die viel Software auf diesem Weg installiert haben. Ich gehöre zwar nicht dazu, aber ein einziges falsches PKGBuild reicht, um den Rechner zu kompromittieren. Mein Glück war allerdings: Ich war im Urlaub und keiner meiner Rechner in dieser Zeit überhaupt an. Doch das Geschehen wirft die grundsätzliche Frage auf: Software aus dem AUR installieren oder besser nicht?
Kategorie: CachyOS
Ist die Oberfläche eines Programms nur in englisch verfügbar, obwohl es die Software auch auf Deutsch gibt, fehlt oft nur ein Sprachpaket. Für große Programme wie LibreOffice, Thunderbird und Firefox gibt es zusätzlich zum Programmpaket in den Software-Quellen jede Menge Sprachdateien, die die Software in viele Sprachen übersetzt. Ich muss dann nur die passende nachinstallieren.
Topaktuelle Software, alle neuen Features gleich da: Das gibt es nur, wenn man Aktualisierungen auch einspielt. Bei einer Rolling-Release-Distribution wie CachyOS oder Arch Linux kommen die Updates in einem stetigen Fluss, ein großes Upgrade von einer Version auf die nächste wie bei Ubuntu oder Linux Mint, gibt es hier nicht. Das System ist dann immer auf dem neuesten Stand.
Seit Ende letzten Jahres gibt es den Rust-basierten Cosmic-Desktop von System76 in einer ersten stabilen Version. Den habe ich bei mir unter CachyOS installiert und ausprobiert. Hier stelle ich die wichtigsten Funktionen und Cosmic-Anwendungen vor.
Seit es Antergos nicht mehr gibt, suche ich nach einer leicht zu installierenden Arch-Linux-basierten Linux-Distribution, die mir gefällt. Und ich glaube, jetzt habe ich sie…




